Bridge:
Erfolgreiche Wege für MigrantInnen der zweiten Generation
MigrantInnen der 2. Generation sind in gesellschaftlichen Randgruppen überrepräsentiert. Selbst wenn erwachsene Angehörige dieser Gesellschaftsgruppe damit rechnen im Vergleich zu ihren Eltern bessere Jobs zu bekommen, laufen sie dennoch oft Gefahr, in gering qualifizierten und niedrig bezahlten Jobs festzusitzen.
Das Projekt BRIDGE zielt darauf ab, durch die Verbesserung von sozialen Kompetenzen, insbesondere von Kommunikationsfähigkeiten, Vorurteile und Selbstdiskriminierung unter erwachsenen MigrantInnen der 2. Generation zu verhindern.
Um dieses Ziel zu erreichen, möchte das Projekt durch die Verbesserung pädagogischer Fähigkeiten sowie die Erweiterung des allgemeinen Wissens über die soziale Situation von erwachsenen MigrantInnen der 2. Generation und deren speziellen Bedürfnisse die Kompetenzen von TrainerInnen, die mit dieser Zielgruppe in der Erwachsenenbildung arbeiten, erhöhen.
Die Methodik dieses Projekts basiert auf einer autobiographischen Herangehensweise; TrainerInnen in der Erwachsenenbildung werden lernen, diese Methode anzuwenden. Ihre sozialen Kompetenzen hinsichtlich der Unterstützung von erwachsenen MigrantInnen der 2. Generation und der Arbeit an deren Selbstwertgefühl, selbstausschließendem Verhalten wie auch Überwindung ethnischer Vorurteile können verbessert werden, was in weiterer Folge die soziale und kulturelle Inklusion dieser Zielgruppe steigern kann.
Zur Verbesserung des Selbstwertgefühls sowie der Kommunikationsfähigkeiten von MigrantInnen der 2. Generation wird ein Pilotprojekt mit ausgebildeten TrainerInnen durchgeführt werden. Dabei sollen diese umfassendes Wissen über die soziale Situation von Erwachsenen mit Migrationshintergrund in einer vergleichenden europäischen Perspektive erwerben und ihre allgemeinen interkulturellen Kompetenzen verbessern können.
Das Projekt wurde so entwickelt, dass es direkte Auswirkungen auf alle partizipierenden LehrerInnen, TrainerInnen und MigrantInnen der 2. Generation hat. Zusätzlich soll es potentielle zukünftige NutzerInnen der Produkte ebenso wie Entscheidungsträger, AusbildnerInnen von Lehrpersonal, MentorInnen und weitere Erwachsene mit Migrationshintergrund ansprechen.
Als zentrale Produkte des Projekts sind ein praktisches Handbuch sowie eine mehrsprachige Website in Planung.
















